Der Weg in die Freiheit: Was du für den Start in die Freiarbeit wirklich brauchst
- marisaertl
- 29. Apr.
- 2 Min. Lesezeit

Es freut mich sehr, dass du dich für das Thema Freiarbeit interessierst.
Vielleicht spürst du auch diesen Wunsch, die Ausrüstung öfter beiseite zu legen und deinem Pferd mehr Raum für eigene Entscheidungen zu geben.
Viele Pferde schätzen das sehr. Dieses Gefühl, keine Ausrüstung am Körper zu tragen, sorgt oft für eine ganz neue Form der Leichtigkeit und Freude im gemeinsamen Training. Doch wie fängt man eigentlich ganz pragmatisch an?
Der richtige Ort: Dein geschützter Space
Bevor wir uns um die Ausrüstung kümmern, brauchen wir den passenden Rahmen. Sicherheit steht an erster Stelle – für dich und dein Pferd.
Abgegrenzter Raum: Du brauchst einen Platz, eine Halle, ein Roundpen oder einfach ein sicher eingezäuntes Stück Wiese.
Ruhe und Fokus: Vor allem zu Beginn ist es wichtig, dass du alleine auf dem Platz bist. So können du und dein Pferd euch ganz aufeinander konzentrieren. Freiarbeit mit anderen Reitern in der Halle ist schon sehr advanced.
Stallregeln prüfen: Bitte wirf einen Blick in deine Stallordnung. In manchen Ställen ist das Freilaufenlassen nur unter bestimmten Auflagen erlaubt.
Die Ausrüstung: Weniger ist mehr
Frei heißt im Idealfall natürlich: keine Ausrüstung. Kein Halfter, keine Seile. Doch der Weg dorthin darf sich für dich sicher anfühlen.
Für dein Sicherheitsgefühl: Die Halslonge
Optional: Falls du dich anfangs noch unsicher fühlst, ist eine Halslonge eine hilfreiche Brücke. Sie liegt locker um den Pferdehals und gibt dir ein Backup, ohne das Freiheitsgefühl am Kopf zu stören.
Mein persönlicher Tipp:
Ich nutze sehr gerne die All-In-One Seile von meiner Kooperationspartnerin Knoten und Seil. Sie sind qualitativ hochwertig und unterstützen eine feine Kommunikation.
Mit dem Code Marisa10 sparst du 10 % auf deine Bestellung.
Die Hilfsmittel: Kommunikation statt Druck
Ich betrachte Hilfsmittel nie als Druckmittel, sondern als Verlängerung meines Arms und meiner Energie. Was ich meistens dabei habe:
Shetty-Fahrpeitsche: Ideal, wenn es um das Management von Energie und Distanz geht. Sie hilft mir, Signale großzügig in den Raum zu geben, ohne den direkten Kontakt zu suchen.
Kurze Gerte (100cm): Diese nutze ich für die sehr feine, punktuelle Kommunikation – zum Beispiel, wenn ich mein Pferd an einer bestimmten Stelle sanft berühren möchte, um ein Signal zu verdeutlichen.
Bist du bereit für den ersten Schritt?
Freiarbeit beginnt im Kopf und im Herzen. Es geht darum, zuzuhören und die Verbindung neu zu definieren. Hast du Lust, diesen Weg einzuschlagen?
Lass mich gerne wissen, welche Fragen dich zum Thema Freiarbeit noch beschäftigen oder an welchem Punkt du gerade stehst. Schreib mir dazu einfach eine Nachricht über das Kontaktformular. Ich freue mich darauf, dich und dein Pferd ein Stück auf diesem Weg zu begleiten.
Bleib dran für weitere Impulse.
Deine Marisa

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